Beamtentarif

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Beamtentarif

Die Mehrzahl der 1,7 Millionen Beamten in Deutschland ist im mittleren und gehobenen Dienst. Darunter fallen alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst und auch Beamte in den privatisierten Teilen der Behörden. Um diese Berufsgruppe vor negativen äußeren Einflüssen zu schützen, wie beispielsweise Korruption oder Bestechung, sind sie mit besonderen Privilegien ausgestattet. Eines dieser Privilegien ist die Unkündbarkeit. Diese finanzielle Sicherheit, der Beamte kann quasi nie sein Einkommen verlieren, hat eine besondere Bedeutung auf dem Kapitalmarkt. Der so genannte Beamtentarif wird mit besonderen Tarifen für Versicherungen und Darlehen bedacht. Der Kreditgeber oder Versicherer bietet speziell für den Beamten, Tarife mit besonders günstigen Konditionen, die er auf Grund der hohen Sicherheit des Einkommens vergeben kann. Der Beamtentarif ist deutlich günstiger in seinen Konditionen, als ein Normaltarif.


Beamtentarif für Lehrer

Der Beamtentarif für Lehrer unterscheidet sich in unterschiedlichen Besoldungsgruppen. Die Beamtenbesoldung in die unterschiedlichen Tarife wird wie folgt aufgelistet: A12 bis A16. Der Lehrer wird besoldet je nach Schulzugehörigkeit, so verdient ein Hochschullehrer mehr als ein Grundschullehrer und nach Dienstjahren bzw. Alter. Auch bei der Besoldung der Lehrer werden Familienstand, Lebenshaltungskosten und Kostensteigerung berücksichtigt. Lehrer an Grund- und Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien, (= gehobener Dienst) werden nach Gruppe A12 entlohnt. Nach Besoldungsgruppe A12 Z werden Konrektoren an einer Grundschule oder kleinen Hauptschule besoldet wobei das Z= Zulage von 132,29 € bedeutet.

In der Besoldungsgruppe A13 werden Realschullehrer, Sonderschullehrer oder Lehrer an der Sek. I im 1. Beförderunksamt sowie Rektoren an einer Grundschule oder Konrektoren an einer Hauptschule zusammengefasst. Auch hier gibt es wieder die Unterscheidung mit dem Zusatz Z, das bedeutet eine Zulage in Höhe von 70,51 € für Lehrer in der Sekundarstufe II (an Gymnasien, Gesamtschulen oder Berufskollegs) und Studienräte. Bei Konrektoren an einer größeren Hauptschule oder Rektoren an einer kleinen Hauptschule beträgt die Zulage 158,69 €.

In der Besoldungsgruppe A14 werden Rektoren an einer großen Grund- oder Hauptschule, Konrektoren an einer Realschule oder Sonderschule, Oberstudienräte, Abteilungsleiter an einer Gesamtschule aufgeführt. Auch hier gibt es wiederum die Zulage Z, welche für eine Funktionsstelle in Höhe von 158,69 € gewährt wird. Rektoren an einer Realschule oder Sonderschule und Studiendirektoren werden nach A15 besoldet, hier wird der Zuschlag A15 Z für stellv. Schulleiter an Gymnasien, des Berufskollegs oder an Gesamtschulen in Höhe von 158,69 € gezahlt. Die letzte Besoldungsgruppe A16 besoldet Oberstudiendirektoren, Schulleiter an Gymnasien, des Berufskollegs oder Gesamtschulen. Bevor der Lehrer den Beamtenstatus erreicht, muss er verschiedene Stufen durchlaufen. Er beginnt mit dem Referendariat und erreicht alle zwei Jahre eine höhere Besoldungsstufe. Diese Steigerungen werden gewährt, so lange keine Fehlleistung seitens des Lehrers begangen wurde.


KFZ Versicherung zum Beamtentarif

Auch in einer Autoversicherung kann der Berufsstatus des Versicherungsnehmers berücksichtigt werden. Allerdings kann jeder Versicherer selbst entscheiden, ob er einen Berufsgruppentarif anbietet. Dieser Tarif wird nur auf den Hauptberuf des Versicherungsnehmers gewährt und eine weitere Voraussetzung, ausschließlich der Versicherungsnehmer darf das KFZ (PKV) fahren. Auch ein Berufswechsel muss dem Versicherer sofort mitgeteilt werden.

Dienstunfähigkeit zum Beamtentarif

Mit zu den wichtigsten Versicherungen für den Lehrer ist die Dienstunfähigkeitsversicherung im Beamtentarif. Zu beachten ist aber, als Lehrer wird man nicht berufsunfähig, sondern dienstunfähig. Einige Ansprüche kann man als Lehrer gegen den Dienstherrn geltend machen, diese ergeben sich aus folgenden Berufssituationen:

  • Beamter/Beamtin auf Widerruf
  • Beamter/Beamtin auf Probe, beginnt nach der Ausbildung
  • Beamter/Beamtin auf Lebenszeit, beginnt frühestens nach der Vollendung des 27.Lebensjahres.

Der Versicherer klärt gerne darüber auf, welche zusätzlichen Sicherheiten möglich und sinnvoll sind. Eine weitere sinnvolle Ergänzung ist die Lebensversicherung der Hamburg-Mannheimer. Die Hamburg-Mannheimer ist der zweitgrößte Versicherer in Deutschland und bietet mit der Lebensversicherung im Beamtentarif ein sicheres Angebot.

Beamtenanwärter Krankenversicherung

Eingentlich sind Beamte und Beamtenanwärter im öffentlichen Dienst sowie Pensionäre von der Sozialversicherung befreit. Ab den 2009 aber müssen viele Beamte und Pensionäre eine zusätzliche private Krankenversicherung abschließen. Der Dienstherr beteiligt sich an den Krankheitskosten durch sogennante Beihilfe. Die Beihilfe deckt immer nur ein Teil Zusatzvesicherung ab. Ab 1. Juli 2009 werden Beamte die bislang nicht ergänzend versichert sind dann sogar gesetzlich verpflichtet.

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